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Was unsere Assoziationsmaschine mit Facebook zu tun hat

„Solange Sie Ihre Möbel nicht mailen können, machen wir das für Sie!“ – dieser Satz auf dem Lastwagen eines Umzugsunternehmens zeigt eine hervorragende Parallele zur Remida. Will man die Remida begreifen – im wahrsten Sinne des Wortes – kann man nur offline kommen. Dazu sind unsere Öffnungszeiten da. Solange die häufigsten Sätze sind: „Wenn man es nicht gesehen hat, kann man es sich nicht vorstellen!“ und „Das ist ja wie im Paradies hier.“ Ist klar, daß sich die Remida kaum… weiterlesen

 

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Remida – das kreative

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Interview aus der REmida 

Blog

Was unsere Assoziationsmaschine mit Facebook zu tun hat

22. November 2016

„Solange Sie Ihre Möbel nicht mailen können, machen wir das für Sie!“ – dieser Satz auf dem Lastwagen eines Umzugsunternehmens zeigt eine hervorragende Parallele zur Remida. Will man die Remida begreifen – im wahrsten Sinne des Wortes – kann man nur offline kommen. Dazu sind unsere Öffnungszeiten da. Solange die häufigsten Sätze sind: „Wenn man es nicht gesehen hat, kann man es sich nicht vorstellen!“ und „Das ist ja wie im Paradies hier.“ Ist klar, daß sich die Remida kaum… weiterlesen

Stell dir vor…

28. August 2016

So beginnen wir Erzählungen, wenn es darum geht jemanden ins Bild zu holen. Sich etwas vorstellen heißt, sich ein Bild machen. Umgekehrt bedeutet es auch, Eindrücke aus einem Bild in Worte zu fassen. Assoziieren. In der Remida empfängt unsere Assoziationsmaschine, oder „die-woran-denke-ich-wenn ich-das-sehe-Maschine“ die Besucher. Sie ist eine kleine Lockerungsübung für Phantasie und Imagination. Denn diese beiden Kompetenzen stehen im Zentrum der Idee Remida. In Texten von Loris Malaguzzi tauchen diese Begriffe häufig auf, woran deutlich wird, worum es in… weiterlesen

Was passiert eigentlich in der Remida, wenn geschlossen ist?

25. Juli 2016

Ja, das wüßten wir auch gern – uns überkommt manchmal die Phantasie, daß die Dinge, nachdem wir zugeschlossen haben, auf den Tischen tanzen und Installationsflashmobs veranstalten. Das wilde – oder vielleicht auch ganz stille Treiben der Materialien. Vielleicht gelingt es in den Ferien mal sie bei den Tänzen zu beobachten, wenn man das Gesicht still an die Scheibe presst… Am Betrieb der Remida hängt eine ganze Menge an Arbeit, die hinter den Kulissen läuft. Da sind Verwaltungsarbeiten, Netzwerktreffen und Firmenakquise.… weiterlesen

Bildung für nachhaltige Entwicklung vs. Realpolitik

29. Mai 2016

Aktionstage Nachhaltigkeit 30.5. – 5.6.2016 Unsere diesjährige Aktion besteht darin, mal die Ziele von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und Realpolitik gegenüber zu stellen. Die Remida ist neben einem kreativen-ästhetischem auch ein nachhaltiges Projekt und uns ist dieser Aspekt in unserer Arbeit wichtig. Die Weltdekade BNE, ausgerufen von den Vereinten Nationen, lief von 2005 bis 2014. 10 Jahre! Weltweit! Seitdem schließt sich das Weltaktionsprogramm (WAP) an. Natürlich geht es darum, mit gutem Beispiel voran zu gehen und positiv zu wirken.… weiterlesen

Finden ohne zu suchen

25. April 2016

  Dieser Cartoon hat uns vor Ostern amüsiert – und er steht wahrscheinlich symptomatisch für den Verlust realer Erfahrungen. Die Qualität echter Erfahrungen, die Erkenntnisse beim Suchen und die Lust, Ungewissheiten auszuhalten und wie das miteinander zusammenhängt erfahren Sie in diesem Blog. Da hat man viele Follower auf Facebook, aber wenige reale Freunde. Da wird getwittert und gepostet, aber wirkliche Kommunikation, also echtes Sprechen mit den Menschen, die einem gerade gegenüber sitzen, findet nicht statt. Virtuelles Wissen wird den echten… weiterlesen

Plastiktüten

1. März 2016

Das EU-Parlament hat dünne Plastiktüten verboten, normale dürfen nicht mehr kostenlos ausgegeben werden. Es geht um den Schutz der Umwelt, einschließlich der Weltmeere.Hier in der Remida gibt es zwar viele Dinge aus Plastik, die jedoch zur kreativen Weiterverwendung einladen – und hoffentlich am Ende korrekt entsorgt werden. Irgendwie müssen die Einrichtungen die schönen Abfallmaterialien aus der Remida jedoch in ihre Kita oder Schule befördern. Am besten sind dafür Mehrwegtaschen geeignet: stabile Taschen, die immer wieder verwendet werden können. Sei es… weiterlesen

Materialien mit Migrationshintergrund

12. November 2015

Die Materialien der Remida kommen wie Menschen mit Migrationshintergund, aus einer anderen Kultur/Welt. Sie kommen aus Druckereien, Schreinereien, Geschäften und großen Industriebetrieben und dringen in den soziale, kulturelle und Bildungseinrichtungen, vorzugsweise Kitas und Schulen, vor. Zumindest da, wo man ihr Potenzial erkennt und sie als Bereicherung ansieht. Stanzbleche und Folienstreifen, Druckbänder und Sprühköpfe in die Kitas, in die Schulen! Sie sind der Rohstoff für Erfindungen der Kinder dort und bereichern jede Werkstatt, jedes Atelier und erweitern den kreativen Horizont von… weiterlesen

7 Mythen über die Remida und was dran ist

14. September 2015

1. „Da gibt’s Klorollen und Eierpappen und man muss dafür bezahlen.“ Eindeutig ein Vorurteil! Es gibt in der Remida vieles: Goldpapier, Tauenden, Fliesen, Plastikflaschen. Stoffmusterbücher, Stanzbleche, Pappschachteln, farbige Folie und all die Sachen, die wir nur beschreiben könnten. Seltsame Dinge, die in der Produktion anfallen oder sonstwie übrig geblieben sind in Betrieben. Das ist immer wieder für alle eine Überraschung, weil wir nie wissen, wer morgen anruft und eine Palette schönen Abfall anzubieten hat. Nein, es gibt hier nichts aus… weiterlesen

wie gestalten Sie mit Kindern die Auswahl der Materialien?

2. März 2015

Es ist Donnerstag, für ca. 10.30 Uhr ist eine Kindergruppe angemeldet. Die Erzieherin kommt mit den Kindern zur Tür herein. „Das sieht ja aus wie ein Vulkan!“ findet ein Junge mit Blick auf die Assoziationsmaschine im Eingangsbereich. Ich frage die Kinder nach weiteren Ideen und es kommt: „Das Bein von einem Riesen“, „schwarze Spaghetti“. Drei der Kinder waren bereits in der Remida, die anderen konnten sich nichts darunter vorstellen. Aber sie waren gekommen um Dinge zum Basteln auszusuchen. Nach einer… weiterlesen

Was ist eigentlich ästhetische Bildung?

13. Oktober 2014

Bei Wikipedia findet man dazu folgende Definition: „Der Begriff ästhetische Bildung hat einen kulturphilosophischen Hintergrund in Friedrich Schillers Schrift „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“ (1795). Der Begriff „ästhetische Bildung“ bezeichnet einen Ansatz der Erziehungswissenschaften und der sozialen Arbeit mit ästhetischen Medien, bei dem sinnliche Erfahrungen Ausgangspunkt von Bildung und Entwicklung des Menschen sind. Damit sind nicht nur Erfahrungen gemeint, die an künstlerischen Werken gemacht werden können: Im Sinne der Herkunft des Wortes Ästhetik aus dem Griechischen (gr. aísthesis: sinnliche… weiterlesen

Kann denn Plastik Sünde sein?

25. Juni 2014

Bei jedem Einkauf sich bei den Plastiktüten im Supermarkt zu bedienen und sie nach einmaligem Gebrauch in den Müll  zu werfen, würde ich schon als Sünde bezeichnen. Für kurzzeitige Verpackung nutzen wir ein Material mit einer langen Lebensdauer. Weil es – scheinbar – billig ist. Und dass sich in unseren Meeren riesige Müllstrudel tummeln, überwiegend aus Plastik, ist eine riesige Sauerei. Seevögel gehen daran zugrunde, wenn sie es fressen und über die Fische landet es in unserer Nahrungskette. Aber übrig… weiterlesen

„Was mache ich mit Dingen, die ich nicht kenne?“

8. April 2014

Der Erzieher wühlt lustvoll mit den Armen bis zu den Ellenbogen im Korb voller Folienstreifen. Er genießt das Rascheln, zieht am einzelnen Streifen – er nimmt kein Ende. Und noch einmal mit den Händen hinein. Davon einen ganzen Karton voll und dann die Kinder darin baden lassen, ist seine Idee. Er gewinnt durch seine eigene Lust eine Vorstellung davon, welche Wonne es für die Kinder sein mag.Die Praktikantin streicht immer wieder mit den Händen über den roten Brokat, blättert um,… weiterlesen

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