Einfach kommen und staunen…

  • Winterpause vom 10.12.18 – 4.1.19
  • Mi. 23.1.19 SeminarWerkstatt: Projektarbeit u. Dokumentation
  • Fortbildungsangebot 2018.19 + AGBs
  • Do. 7.2.19 14.30 – 16.30 Einführungsworkshop
  • Mi. 20.2.19 SeminarWerkstatt: Raumgestaltung
  • der Remida auf Twitter folgen
  • das Remida Heft bestellen
  • einfach unverbindlich die Materialien ausprobieren: Aussuchen und selbst den Wert einschätzen.
 

Ordnung ist das halbe Leben…

„Das sieht so ordentlich, aufgeräumt aus“, ist das was Besuchern in der Remida häufig auffällt und einen Hinweis auf ihre Erwartungen gibt: Durcheinander in staubigen Kartons. Das ist auch die häufigste Assoziation mit Recycling. Der Raum ist der dritte Erzieher ist ein geflügeltes Wort aus Reggio Emilia und somit Teil des Konzepts der Idee. In vielen Kitas oder anderen Einrichtungen gibt es häufig Ordnungssysteme in Form von angebrachten Fotos oder durchsichtigen Kästen, damit die Kinder die Dinge sehen können. Wenn… weiterlesen

 

Öffnungszeiten:
Montags & Dienstags
14–17 Uhr
Donnerstags & Freitags
10–14 Uhr

Remida – das kreative

Recycling Centro:
Am Born 19
22765 Hamburg-Altona
Tel: 0176. 510 45 798
e-Mail: email hidden; JavaScript is required

 

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Interview aus der REmida 

Bildung für nachhaltige Entwicklung vs. Realpolitik

Aktionstage Nachhaltigkeit 30.5. – 5.6.2016

Unsere diesjährige Aktion besteht darin, mal die Ziele von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und Realpolitik gegenüber zu stellen. Die Remida ist neben einem kreativen-ästhetischem auch ein nachhaltiges Projekt und uns ist dieser Aspekt in unserer Arbeit wichtig.
Die Weltdekade BNE, ausgerufen von den Vereinten Nationen, lief von 2005 bis 2014. 10 Jahre! Weltweit! Seitdem schließt sich das Weltaktionsprogramm (WAP) an.
Natürlich geht es darum, mit gutem Beispiel voran zu gehen und positiv zu wirken. Dennoch möchten wir nicht einfach ignorieren, daß die reale Politik oftmals im Widerspruch zu dem steht, was unter BNE-Aspekten erstrebenswert ist, in Hamburg, in Deutschland, in Europa, Weltweit.

Wir stellen dazu folgende Fragen:

• Warum haben so viele Menschen, ja auch Menschen, die in Erziehung und Bildung tätig sind, keine Ahnung von der Weltdekade BNE?
• Wie nehmen Kinder es wahr, wenn sie in Kita oder Schule in BNE-Projekten etwas über endliche Ressourcen und gute Lebensgrundlagen lernen machen und nachmittags mit den Eltern im SUV shoppen fahren?
• Woran liegt es, daß in Zeiten von Energiewende in Hamburg ein Kohlekraftwerk ans Netz geht?
• Warum wird weiterhin Braunkohle abgebaut und so weitere Landstriche zerstört?
• Wie passt es zu BNE, daß der Senat bei der Luftverschmutzung in Hamburg untätig bleibt?
• Wozu wird laufend über den Klimaschutz geredet und gleichzeitig stoßen Autos immer mehr Stickoxide und Feinstaub aus?
• Warum werden die Abgaswerte von Autos nicht geprüft? Und warum hat Hamburg bislang immer noch keine Umweltzone?
• Und warum kommt der Ausbau von Fahrradwegen so schleppend in Gang?
• Wie gehen die BNE-Standpunkte bio, regional, saisonal und fair mit Welthandelsabkommen z. B. TTIP zusammen?
• Wie kommt es, daß wir Deutsche inzwischen Verpackungsmülleuropameister sind?
• Warum soll die Elbe weiter ausgebaggert werden, wo doch der Jade-Weser-Port nicht ausgelastet ist?
• Woran liegt es, daß Steuerhinterziehung in weiten Teilen nicht illegitim ist (Panama Papers), andererseits Einkommensschwache bei Nebentätigkeiten und Transferleistungen sehr streng überprüft werden?
• Warum ist Steuern-sparen zum Volkssport geworden, anstatt stolz zu sein, einen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten?
• Warum müssen in der Stadt mit so vielen Millionären so viele Menschen auf der Straße leben?
• Warum sind viele Schulen, Kitas und Kulturstätten in schlechtem Zustand?

Wir halten alle Anstrengungen für eine nachhaltige Lebensführung für existenziell – wundern uns jedoch gleichzeitig, wie der Mensch weltweit „den Ast absägt, auf dem er sitzt“.
Seit „Die Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome aus dem Jahr 1972 (!!) wissen wir, daß wir unser Handeln ändern müssen – doch es passiert viel zu wenig, sowohl politisch als auch individuell.